Produkte aus integrierter Produktion

Produkte aus integrierter Produktion, Scheuerhof, Urdorf – die Familie Weisflog

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Obstbaufachreise nach Malaysia und Neuseeland 2012

Posted by weisflog - April 12, 2012

Wir starteten unsere Reise am 10. Februar und besuchten als erstes Kuala Lumpur, die pulsierende Hauptstadt Malaysias.

Das Wappen des aus 9 Sultanaten entstandene Staates.                                                                                                                                                                             Der Königsspalast

Stadtaffen!

die berühmten Petronas Twintowers

Einen sehr interessanten Morgen verbrachten wir in der 8 Hektar grossen  Dragonfruit-Farm eines Chinesen. Die Dragonfruit ist eine Kaktusfrucht die sehr süss und saftig ist, mit kleinen schwarzen Kernen im Fruchtfleisch, ähnlich wie Wassermelone.

Die imposanten Pflanzen tragen gleichzeitig wunderschöne Blüten und die sehr dekorativen Früchte.

In den Cameron Highlands, auf 1880 Metern über Meer, besichtigen wir eine der besten Teeplantagen Malaysias.

Unterwegs sehen wir immer wieder Oelpalmenplantagen. 3 Millionen Hektaren des Landes sind damit bepflanzt.

 

Die bis zu 40 kg schweren Oelfrüchtetrauben werden mit Messern an langen  Stangen herausgeschnitten und heruntergezogen.

Das Oel wird für Margarine, Kosmetika und Biodiesel verwendet.

Gummibäume werden frisch angeschnitten. Der Saft tropft dann etwa 4 Stunden lang in das Auffangbecken. Dies kann ca 20 Jahre lang täglich gemacht werden. Dann wird noch das Holz als Bau- oder Brennholz genutzt.

Wir fahren auf dem Landweg zurück nach Singapur, mit einem Verpflegungshalt in einer hyperklimatisierten Autoraststätte, das Bier war gut,Prost!

Wir fliegen über Auckland nach Queenstown, wo unsere Neuseelandtour beginnt. Queenstown ist sehr touristisch und vor allem auf die Bedürfnisse junger Besucher die Fun und Adventure suchen ausgerichtet.

Bungeejumping wurde an dieser Brücke erfunden und ist immer noch ein Hit.  Der Ort liegt wunderschön am See, nur das hundertjährige Dampfschiff trübt die gute Luft etwas!

 

Wir besichtigen in Central

Ortago, dem Hauptanbaugebiet von

Summerfruit (Steinobst) die Forschungsanstalt

und einen Packbetrieb. Da fast alle

landwirtschaftlichen Produkte exportiert

werden, müssen die zum Teil sehr peniblen

Qualitätsvorschriften der Importländer

kontrolliert und eingehalten werden.

Dazwischen gibt es wieder Etwas touristisches zum entspannen; die alte Goldgräberstadt Arrotown mit viel Cachet und einer funktionierenden Apotheke aus der Goldgräberzeit, mit dem alten Hauslieferdienst- Velo!

Wir übernachten am Franz-Fosef-Gacier. Einem der weltweit wenigen Gletscher die zur Zeit wachsen.

Unterwegs gibt es Landschaften, Landschaften und Landschaften! Sowie den allgegenwärtigen Farnbaum und die am südlichsten wachsende Palme der Welt.

Zwischen Seelöwenkolonie (gut getarnt) und einer extra schmal geschnittenen Baumplantage geniesst Andi eine Fischsuppe.

Renato Nussbaumer ist vor 12 Jahren ausgewandert und betreibt nun Weinbau an schönster Lage. Er hat uns mit seiner Crew ein vorzügliches Grill Picnic serviert; mit Aussicht über die Reben aufs Meer .

Am nächsten Tag begrüssst uns Hätsch Kalberer im Weingut Fromm ( Ableger aus der Bünder Herrschaft). Er hat ein sehr umfassendes Wissen erarbeitet, das er mit grossem Enthusiasmus weitergibt. Die Weine waren mit Abstand das Beste was wir in Neuseeland im Glas hatten.

Dann hiess es Abschied nehmen von der Südinsel. Wir bestiegen die Fähre, fuhren durch einen langen Fjord übers offene Meer nach Wellington auf die Nordinsel.

Im altehrwürdigen Parlamentsgebäude hatten wir eine ausgezeichnete Führung durch Gebäude, Geschichte und politische Gepflogenheiten des Inselstaates. Der imposante Altbau wurde sehr aufwendig gegen die Gefahren von Erdbeben abgesichert. Im Fundament wurde der ganze Bau, wie eine Torte, quer getrennt und mit einer speziellen Silkon-Gummischicht gepuffert. Im Bienenstock-Gebäude in der Mitte ist der Sitz der Regierung und das Wirtshausschild rechts belegt, dass es auch da unten Hinterbänkler gibt!

Wir sahen den Urapfel Malus Sieversi aus Kasachstan, Hütehunde bei der Arbeit, Heidelbeerpflücker …

und Andi verirrte sich hinter eine Bar.

Auf der Fahrt wieder die allgegenwärtigen Kuh- und Schafherden

Bei unserem Besuch auf der Milchfarm von Peter Gretener gibt uns der 80jährige Bill Schuler (Weltmeister im Hagbau)in Schwyzer Dialekt mit englischer Einfärbung einen 2stündigen Crashkurs in seiner Kunst! Absolut beeindruckend.

Nach dem Essen auf der Farm gab es Musik. Alphormblues von unserem fachtechnischen Leiter Klaus Gersbach und Schweizerörgeli von Bill Schulers Sohn.

In Rotorua, dem maorischen Zentrum der Nordinsel waren wir einen Abend lang Gast bei den

Ureinwohnern. Sie zeigten uns ihre Schnitzkunst in ihrer Schule und die Kunst aus

Newsealand Flax allerlei Brauchbares und Schmückendes herzustellen.

Um Rotorua gibt es sehr heisse Quellen mit einem ausgeprägten Schwefelgestank. Wir hatten in der ersten Nacht alle Mühe mit der speziellen Luft!

Andi hat sich am Folklore-Abend richtig ins Zeug gelegt!

Ankunft in der wirtschaftlichen Hauptstadt Aukland. Wir logierten im ziemlich trendigen Hotel im Fuss des Towers. Den ersten Abend genossen wir bei einem romantischen Diner am Hafen.

Besuch in einer 7 Hektar (!) grossen Glashalle in der Peperoni gezogen werden beeindruckt uns sehr. Das System ist recht ausgeklügelt und trotz hors-sol- Produktion wird die Oekologie stark gewichtet und miteinbezogen.

In einer Kiwi Farm lernten wir das aktuelle Problem der Kiwi-Produzenten besser kennen. PSA, eine Bakterieninfektion lässt, ähnlich wie der Feuerbrand, ganze Pflanzen absterben. Im Moment herrscht Panikstimmung und ein Reaktionskonzept scheint gänzlich zu fehlen.

Meine Schwester Madeleine und ihr Mann Elmar sind von Darwin, Australien zu uns gestossen. Wir fahren mit speziellen Allradbussen mit 100 km/h den 90miles- beach entlang! Bei Ebbe ist das eine offizielle Strasse!

Am Nordende gibt es riesige Sanddünen. Wir bekommen Gleitbretter und machen uns ans Sanddünenschlitteln! Es war hammermässig lustig!

Zum Schluss erreichen wir den nördlichsten Punkt Neuseelands.  Eine Reihe von Wirbeln im Meer zeigt an wo die Tasman Sea und der Pazifik zusammentreffen.

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Posted by weisflog - Oktober 14, 2011

Stolz und etwas wehmütig werden wir,
nach fast 30 Jahren, die letzte Apfelernte einbringen

Aus diesem Anlass möchten wir unsere Kunden und Nachbarn am
Samstag 10.September 2011
ab 11.00 Uhr bis etwa 16.00 Uhr
Zu einem Tag der offenen Tür einladen.

Für Speis und Trank wird gesorgt sein – wir freuen uns mit Euch auf unseren nächsten Lebensabschnitt anzustossen!
Susanne und Andi Weisflog

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