Produkte aus integrierter Produktion

Produkte aus integrierter Produktion, Scheuerhof, Urdorf – die Familie Weisflog

Obstbaufachreise nach Malaysia und Neuseeland 2012

Posted by weisflog - April 12, 2012

Wir starteten unsere Reise am 10. Februar und besuchten als erstes Kuala Lumpur, die pulsierende Hauptstadt Malaysias.

Das Wappen des aus 9 Sultanaten entstandene Staates.                                                                                                                                                                             Der Königsspalast

Stadtaffen!

die berühmten Petronas Twintowers

Einen sehr interessanten Morgen verbrachten wir in der 8 Hektar grossen  Dragonfruit-Farm eines Chinesen. Die Dragonfruit ist eine Kaktusfrucht die sehr süss und saftig ist, mit kleinen schwarzen Kernen im Fruchtfleisch, ähnlich wie Wassermelone.

Die imposanten Pflanzen tragen gleichzeitig wunderschöne Blüten und die sehr dekorativen Früchte.

In den Cameron Highlands, auf 1880 Metern über Meer, besichtigen wir eine der besten Teeplantagen Malaysias.

Unterwegs sehen wir immer wieder Oelpalmenplantagen. 3 Millionen Hektaren des Landes sind damit bepflanzt.

 

Die bis zu 40 kg schweren Oelfrüchtetrauben werden mit Messern an langen  Stangen herausgeschnitten und heruntergezogen.

Das Oel wird für Margarine, Kosmetika und Biodiesel verwendet.

Gummibäume werden frisch angeschnitten. Der Saft tropft dann etwa 4 Stunden lang in das Auffangbecken. Dies kann ca 20 Jahre lang täglich gemacht werden. Dann wird noch das Holz als Bau- oder Brennholz genutzt.

Wir fahren auf dem Landweg zurück nach Singapur, mit einem Verpflegungshalt in einer hyperklimatisierten Autoraststätte, das Bier war gut,Prost!

Wir fliegen über Auckland nach Queenstown, wo unsere Neuseelandtour beginnt. Queenstown ist sehr touristisch und vor allem auf die Bedürfnisse junger Besucher die Fun und Adventure suchen ausgerichtet.

Bungeejumping wurde an dieser Brücke erfunden und ist immer noch ein Hit.  Der Ort liegt wunderschön am See, nur das hundertjährige Dampfschiff trübt die gute Luft etwas!

 

Wir besichtigen in Central

Ortago, dem Hauptanbaugebiet von

Summerfruit (Steinobst) die Forschungsanstalt

und einen Packbetrieb. Da fast alle

landwirtschaftlichen Produkte exportiert

werden, müssen die zum Teil sehr peniblen

Qualitätsvorschriften der Importländer

kontrolliert und eingehalten werden.

Dazwischen gibt es wieder Etwas touristisches zum entspannen; die alte Goldgräberstadt Arrotown mit viel Cachet und einer funktionierenden Apotheke aus der Goldgräberzeit, mit dem alten Hauslieferdienst- Velo!

Wir übernachten am Franz-Fosef-Gacier. Einem der weltweit wenigen Gletscher die zur Zeit wachsen.

Unterwegs gibt es Landschaften, Landschaften und Landschaften! Sowie den allgegenwärtigen Farnbaum und die am südlichsten wachsende Palme der Welt.

Zwischen Seelöwenkolonie (gut getarnt) und einer extra schmal geschnittenen Baumplantage geniesst Andi eine Fischsuppe.

Renato Nussbaumer ist vor 12 Jahren ausgewandert und betreibt nun Weinbau an schönster Lage. Er hat uns mit seiner Crew ein vorzügliches Grill Picnic serviert; mit Aussicht über die Reben aufs Meer .

Am nächsten Tag begrüssst uns Hätsch Kalberer im Weingut Fromm ( Ableger aus der Bünder Herrschaft). Er hat ein sehr umfassendes Wissen erarbeitet, das er mit grossem Enthusiasmus weitergibt. Die Weine waren mit Abstand das Beste was wir in Neuseeland im Glas hatten.

Dann hiess es Abschied nehmen von der Südinsel. Wir bestiegen die Fähre, fuhren durch einen langen Fjord übers offene Meer nach Wellington auf die Nordinsel.

Im altehrwürdigen Parlamentsgebäude hatten wir eine ausgezeichnete Führung durch Gebäude, Geschichte und politische Gepflogenheiten des Inselstaates. Der imposante Altbau wurde sehr aufwendig gegen die Gefahren von Erdbeben abgesichert. Im Fundament wurde der ganze Bau, wie eine Torte, quer getrennt und mit einer speziellen Silkon-Gummischicht gepuffert. Im Bienenstock-Gebäude in der Mitte ist der Sitz der Regierung und das Wirtshausschild rechts belegt, dass es auch da unten Hinterbänkler gibt!

Wir sahen den Urapfel Malus Sieversi aus Kasachstan, Hütehunde bei der Arbeit, Heidelbeerpflücker …

und Andi verirrte sich hinter eine Bar.

Auf der Fahrt wieder die allgegenwärtigen Kuh- und Schafherden

Bei unserem Besuch auf der Milchfarm von Peter Gretener gibt uns der 80jährige Bill Schuler (Weltmeister im Hagbau)in Schwyzer Dialekt mit englischer Einfärbung einen 2stündigen Crashkurs in seiner Kunst! Absolut beeindruckend.

Nach dem Essen auf der Farm gab es Musik. Alphormblues von unserem fachtechnischen Leiter Klaus Gersbach und Schweizerörgeli von Bill Schulers Sohn.

In Rotorua, dem maorischen Zentrum der Nordinsel waren wir einen Abend lang Gast bei den

Ureinwohnern. Sie zeigten uns ihre Schnitzkunst in ihrer Schule und die Kunst aus

Newsealand Flax allerlei Brauchbares und Schmückendes herzustellen.

Um Rotorua gibt es sehr heisse Quellen mit einem ausgeprägten Schwefelgestank. Wir hatten in der ersten Nacht alle Mühe mit der speziellen Luft!

Andi hat sich am Folklore-Abend richtig ins Zeug gelegt!

Ankunft in der wirtschaftlichen Hauptstadt Aukland. Wir logierten im ziemlich trendigen Hotel im Fuss des Towers. Den ersten Abend genossen wir bei einem romantischen Diner am Hafen.

Besuch in einer 7 Hektar (!) grossen Glashalle in der Peperoni gezogen werden beeindruckt uns sehr. Das System ist recht ausgeklügelt und trotz hors-sol- Produktion wird die Oekologie stark gewichtet und miteinbezogen.

In einer Kiwi Farm lernten wir das aktuelle Problem der Kiwi-Produzenten besser kennen. PSA, eine Bakterieninfektion lässt, ähnlich wie der Feuerbrand, ganze Pflanzen absterben. Im Moment herrscht Panikstimmung und ein Reaktionskonzept scheint gänzlich zu fehlen.

Meine Schwester Madeleine und ihr Mann Elmar sind von Darwin, Australien zu uns gestossen. Wir fahren mit speziellen Allradbussen mit 100 km/h den 90miles- beach entlang! Bei Ebbe ist das eine offizielle Strasse!

Am Nordende gibt es riesige Sanddünen. Wir bekommen Gleitbretter und machen uns ans Sanddünenschlitteln! Es war hammermässig lustig!

Zum Schluss erreichen wir den nördlichsten Punkt Neuseelands.  Eine Reihe von Wirbeln im Meer zeigt an wo die Tasman Sea und der Pazifik zusammentreffen.

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Posted by weisflog - Oktober 14, 2011

Stolz und etwas wehmütig werden wir,
nach fast 30 Jahren, die letzte Apfelernte einbringen

Aus diesem Anlass möchten wir unsere Kunden und Nachbarn am
Samstag 10.September 2011
ab 11.00 Uhr bis etwa 16.00 Uhr
Zu einem Tag der offenen Tür einladen.

Für Speis und Trank wird gesorgt sein – wir freuen uns mit Euch auf unseren nächsten Lebensabschnitt anzustossen!
Susanne und Andi Weisflog

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Obstbau Fachreise nach Australien

Posted by weisflog - Juni 16, 2008

Im Februar haben wir, das Betriebsleiterpaar Susanne und Andi, an einer Fachreise nach Südaustralien teilgenommen.

Wir starteten in Perth mit einer Schlaufe in den Süden, dann nach Alice Springs, Adelaide, Melbourne über Pemberton nach Canberra und beendeten die zweiwöchige Tour in Sydney.

Wir haben gestaunt über die Grösse der Anlagen; 50 bis 100 Haktar sind keine Seltenheit! Dafür werden im Schnitt nur 2 bis 4 Sorten angebaut, nämlich Gala, Granny Smith, Pink Lady und Golden delicious!

Ohne Bewässerung ist kein Obstbau möglich. Die Kosten für Wasser sind ein zunehmend gewichtiger Kostenpunkt!

Es gibt dafür Gegenden in denen es keine Schorfkrankheit gibt und andere ohne Fruchtfliegenplage! Das spart den Einsatz von Spritzmitteln, und die Gebiete tun Alles um eine Einschleppung der Plagen zu verhindern. Zum Beispiel ist es verboten Früchte von einem Staat zum andern mitzunehmen. Dies wird mit Suchhunden, die auf Früchte programmiert sind, an den Flughäfen in der Ankunftshalle auch kontrolliert und durchgesetzt!!

Mit den folgenden Bildern möchten wir Euch einen kleinen Querschnitt durch unsere Weiterbildungsreise geben

Rechts der fachliche Reiseleiter Klaus Gersbach mit einem ausgewanderten Schweizer der südlich von Perth einen Obstbaubetrieb aufgebaut hat.

Schutznetze gegen Vögel,vorallem Papageien

die Bäume werden wöchentlich mit Kalk bespritzt um die Früchte vor Sonnenbrand zu schützen

der Leiter der Forschungsanstalt in Mamgjimup führt durch sein Reich

sein Versuch Grüntee anzubauen scheint eine gute Alternative für Südaustralien zu werden

Beschriftungstafel für den Urbaum aller Pink Lady Äpfel

und hier der dazugehörige Baum

im Red Center wird es touristisch! Wir warten, mit einem Frühstücks-Picknick, auf den Sonnenaufgang am Ayers Rock

es gibt auch Leute die dazu schon eine erste Zigarre paffen! ( der Kellermeister vom Kloster Fahr)

endlich! Der berühmte Fels im Morgenlicht

etwas später bie den Olgas

wir reiten zur Abwechslung Kamele in Alice Springs

soweit die Bewässerung reicht gibts wunderschöne Plantagen – sonst herrscht Dürre

ein stolzer Jungfarmer zeigt uns seine Bäume und Früchte Rosy Glow, eine Mutante von Pink Lady

das Beregnungswasser ist sehr eisenhaltig und hinterlässt rostige Spuren an den Stämmen

ein 60jähriger Granny-Smith-Baum; a real granny!!

ein Mutterbeet zur Anzucht von Unterlagen (Wurzelteil eines Obstbaumes), darauf werden dann die gewünschten Sorten gezweit. Da es in Australien praktisch keine Baumschule gibt müssen die Obstbauern auch ihre neuen Bäume selber ziehen. Die Qualität ist entsprechend unterschiedlich und es gibt wenig krankheitsresistente (virusfreie) Züchtungen

dafür gibt es bei genauem Hinschauen durchaus Känguruhs in den Plantagen

blühender Eukalyptus

Alt neben Neu in Adelaide

auch Tauben gibt es in den Städten

eine von vielen wunderbaren Tafelrunden

Prost Klaus

eine Kreuzung von Nektarinen mit Pflaumen, sie schmecken super!

asiatische Rucksacktouristinnen beim Birnenpfücken – Temperatur an der Sonne gegen 35 Grad!

unser Busfahrer Greg „ruft“ uns per Peitschenknall zurück in den Bus

Pausenplatz einer Schule; kein Kind ohne Sonnenhut!

kahlgefressene, trockene Weiden vor Canberra, Wasser ist zunehmend eine Mangelware

Blick vom Kriegsdenkmal zum Parlamentsgebäude in Canberra

Besuch auf einer Merino Schaffarm

zum Schluss ein wunderschöner Kaffee

in Sidney

vor der Skyline liegt das zweitgrösste Passagierschiff der Welt, die Queen Elisabeth – wir reisen allerdings mit dem Flugzeug zurück.

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Wie produziert der Scheuerhof Moscht?

Posted by weisflog - August 27, 2007

Besuch einer Schulklasse im Obstgarten

Man nehme einen Apfel.

die gehackten Äpfel sind in Tücher gepackt

der Pressvorgang beginnt

der Süssmost fliesst

die Fässer füllen sich, der feine Apfelsaft ist bereit zum geniessen

Reifetest mit Jod zur Bestimmung des Pflückzeitpunkts

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Gesunde Ernährung

Posted by weisflog - August 13, 2007

Einführung
Die Essgewohnheiten haben sich vor allem in den Industrieländer in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Der Konsum von Fleisch ist drastisch in die Höhe gestiegen, hochentwickelte Fertignahrung ist zu einem festen Bestandteil unser alltäglichen Ernährung geworden. Schwere Arbeit in Fabriken oder im Freien ist durch sitzende Büroarbeit abgelöst worden. Bewegung und Sport werden aus Zeitmangel vernachlässigt. Wegen Zeitdruck und Stress wird zum vitaminarmen und fettreichen Fast food zurückgegriffen.

Immer mehr Menschen entwickeln ein neues Bewusstsein, was die Ernährung anbelangt. Bio, Natur oder Öko-Produkte sind gefragt; denn es wird immer offensichtlicher, dass Ernährungsgewohnheiten direkte Auswirkungen auf die Gesundheit und diverse Nahrungsbestandteile die Entstehung von Erkrankungen beeinflussen können.

Nährstoffe
Die Nährstoffe werden unterteilt in Energie-, Bau- und Wirksubstrate

Energiesubstrate
Die Proteine, Kohlenhydrate und Fette gelten als Energiesubstrate. Proteine und Kohlenhydrate liefern pro Gramm 4 kcal, die Fette 9 kcal pro Gramm.

Zu beachten ist, dass Fette einen mehr als doppelt so hohen Energiegehalt besitzen wie Proteine und Kohlenhydrate. Durch Reduktion des Fettgehaltes in der Ernährung lässt sich deshalb am leichtesten die Energiezufuhr reduzieren.


Bausubstrate

Unter Bausubstrate versteht man Aminosäuren, Monosaccharide und Fettsäuren. Die meisten kann der Körper selber produzieren, einige jedoch müssen durch die Nahrung aufgenommen werden. Diese werden essentielle Aminosäuren oder essentielle Fettsäuren genannt.

Wirksubstrate

Als Wirksubstrate gelten die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Bei normaler Ernährung werden all diese benötigten Stoffe in ausreichender Menge aufgenommen.

Nährstofftabelle für Fleisch, Fisch, Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide
Nährstofftabelle für Milchprodukte, Eier, Früchte, Nüsse und Samen, Hefe

Vollwertige Ernährung
Darunter versteht man eine mengen- und sortenmässig ausgewogene Auswahl an Nahrungsmitteln, die den Körper mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt.

Ein einzelnes Lebensmittel, das alle Nährstoffe enthält, also vollwertig ist, gibt es für den Erwachsenen nicht. Lediglich ein Säugling bis etwa zum sechsten Lebensmonat kann sich ausschliesslich mit einem Lebensmittel vollwertig ernähren: mit Muttermilch. Das bedeutet, dass eine bedarfsdeckende Ernährung zwangsläufig eine sehr vielfältige Lebensmittelauswahl voraussetzt.

Aber nicht nur die Auswahl an Lebensmitteln, sondern auch die richtigen Mengen sind Bestandteil einer vollwertigen Ernährung.

Die Ernährungspyramide gibt eine Idee zur richtigen Zusammenstellung der Nahrungsmittel.

Die empfohlene Trinkmenge beträgt min. 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Es sind ungezuckerte und alkoholfreie Getränke zu bervorzugen. Erwachsene sollten nicht mehr als 1-2 Gläser Wein oder Bier trinken.

Hauptlieferant für Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und gleichzeitig auch Ballaststoffe sind Gemüse, Obst und Getreide.

Vom Gemüse und Obst sind 5 Portionen täglich ideal.

Bevorzugen Sie auch stärkehaltige Beilagen wie Reis, Kartoffeln, Brot, Getreide oder Teigwaren. Achten Sie auf eine fettarme Zubereitung. Gehen Sie sparsam mit Salz um.

Bei Milch, Joghurt, Käse und anderen Milchprodukten sollte auf eine fettarme Auswahl geachtet werden. Es sollten nicht mehr als 3 Portionen (1 Portion sind z.B. 1 Joghurt, 2dl Milch oder 30g Käse) täglich verzehrt werden.

Da die tierischen Produkte gesättigte Fettsäuren enthalten und daher zu den Cholesterinlieferanten gehören, sind 2 – 3 Fleisch- und 1 – 2 Fischmahlzeiten pro Woche zu empfehlen. Eier sollten max. 2 – 3 mal in der Woche verzehrt werden.

Süssigkeiten enthalten viel versteckte Fette, aber kaum Vitamine oder Ballaststoffe. Sie sind mit Mass zu geniessen.

Pro Tag höchstens 4 Kaffelöffel Öl für die Salatsauce oder zum Braten, höchstens 10g Butter oder Margarine pro Tag. Öle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sind zu bevorzugen (Oliven-, Sonnen-, Distel- oder Rapsöl).

Neben der vollwertigen Ernährung gibt es ganz viele andere Ernährungsformen wie zum Beispiel der Vegetarismus, die Hay’sche Trennkost oder die antroposophische Ernährung. Diese sollten jedoch zum Teil kritisch beurteilt werden.

Weitere Information unter http://www.prassek.de/ernform/seitenanernahrungsformen.html

Mediterrane Ernährung
Menschen im Mittelmeerraum leiden seltener an Herz-Kreislauferkrankungen als wir im Norden. Ein wesentlicher Grund liegt sicher in der südländlichen Küche.

Essen wie am Mittelmeer heisst: viel Olivenöl, Mais, Teigwaren, Brot, Früchte, Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Tomaten, Gemüse, Knoblauch. Wenig rotes Fleisch, vorwiegend Geflügel, Kaninchen und Fisch. Sicher gehören auch Geselligkeit, langsames Essen und die anschliessende Ruhezeit zum gesunden Essstil der Region.

Gemüse und Früchte enthalten einen hohen Anteil an Antioxidantien, die überschüssige Umweltschadstoffe (freie Radikale) auffangen. So scheinen der rote Farbstoff der Tomate, der violette Farbstoff der Zwetschge, der Farbstoff des Rotweins und das Chlorophyll in Broccoli und Spinat eine stark antioxidative Wirkung zu haben. Dadurch wird die Entstehung von Arteriosklerose und Krebs stark vermindert. Die Gewürze wie Oregano, Basilikum und Salbei, besitzen ebenfalls diesen Schutzeffekt.

Das vielgebrauchte Olivenöl in der mediterranen Küche ist ein mehrfach ungesättigtes Öl. Dieses senkt im Gegensatz zu den tierischen, gesättigten Ölen das Cholesterin und verhindert dadurch die Entstehung von Ablagerungen in den Gefässen (Arteriosklerose).

Functional Food
Functional Food sind Nahrungsmittel, die mit zusätzlichen Stoffen zur Gesundheitserhaltung angereichert sind. Solche Zusatzstoffe sind Mineral- oder Faserstoffe, Spurenelemente oder Vitamine. In der Schweiz sind schon seit längerer Zeit derartige Functional Food-Produkte erhältlich. Am bekanntesten sind die LC1-Joghurts, jodiertes Salz oder die energiereichen Sportlerriegel.

Das Ziel der Chemie- und Nahrungsmittelindustrie ist die Kombination von Nahrungsmittel und Gesundheit ohne Verzicht auf Genuss. Studien sollten den zusätzlichen Nutzen für den Körper belegen.

Vitamine

 

Vitamin

Wichtig für

Quellen

Tagesdosen

fettlöslich

A (Retinol)

Sehvorgang

Leber, Eigelb, Butter

800-1000mg

β-Carotin

Vorstufe Vit. A

Karotten, Peperoni, Aprikose

2-6mg

D (Calciferol)

Einbau von Calcium

Eigelb, Fischfett, Butter

5-10mg

E (Tocopherol)

Antioxidans

Pflanzenöle, Nüsse

8-10mg

K (Phytomenadion)

Blutgerinnung

Broccoli, Kohl, Spinat

60-80mg

wasserlöslich

B1 (Thiamin)

Nerven

Schweinefleisch, Fisch, Vollkorn

1-1.5mg

B2 (Riboflavin)

Stoffwechsel

Milch, Fleisch, Gemüse, Vollkorn

1,2-1,7 mg

B6 (Pyridoxin)

Nerven

Fleisch, Milch, Vollkorn, Reis, Banane

1,6-2mg

B12 (Cobalamin)

Blutbildung

Leber, Fisch, Eigelb, Milch

2mg

Biotin

Haare, Nägel

Eigelb, Leber, Linsen, Reis

30-100m

Folsäure (B9)

Blutbildung

Spinat, Kohl, Bohnen, Milch

180-200mg

Niacin (Nicotinamid)

Herz, ZNS

Fleisch, Fisch, Getreide, Gemüse

13-19mg

Pantothensäure (B5)

Haut, Wundheilung

Fleisch, Gemüse, Milch, Früchte

4-7mg

C (Ascorbinsäure)

Antioxidans

Zitrusfrüchte, Kiwi, Erdbeeren, Kartoffeln

60mg



Die Symptome einer Unterversorgung an Vitaminen sind Müdigkeit, Gereiztheit, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen.

Es gibt verschiedene Personen die zu Risikogruppen gehören, welche einen höheren Bedarf an Vitaminen haben.

Risikogruppe

Betroffene Vitamine

Sportler

Vit. B1, B2, C, E

Raucher

Vit. C

Alkoholiker

Vit.-B-Komplex

Antibabypille

Folsäure, Vit. B1, B2, B6 und B12

Schwangere/Stillende

alle Vitamine (Folsäure, Vit. C, D)

Ältere Personen

alle Vitamine (Vit. B6, C, D, Folsäure)

Diabetiker

Vitamin C

Folsäure
Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin aus der B-Gruppe. Sie kommt in pflanzlicher und tierischer Nahrung vor, wird jedoch aus diesen vom Körper nur unvollständig aufgenommen. Die synthetische Folsäure, welche der Nahrung zugesetzt wird, wird hingegen zu 95% aufgenommen, die Folsäure in Tablettenform sogar zu 100%.

Folsäure spielt vor allem in der Prävention eine grosse Rolle. Sie verhütet Fehlbildungen beim ungeborenen Kind (Spina bifida), wirkt ausserdem auch gegen Langzeitschäden und Ablagerungen an Blutgefässen.

Die Missbildung des Neuralrohres (Spina bifida) entsteht schon in der vierten Woche nach der Befruchtung der Eizelle. Es ist daher wichtig, dass die Frau schon vor einer möglichen Schwangerschaft Folsäure in einer genug hohen Dosis zu sich nimmt. Dies gilt vor allem für die Frauen, die vor dem Kinderwunsch mit der Pille verhütet haben. Denn orale Kontrazeptiva vermindern die Aufnahme der Folsäure.

Der Folsäurebedarf steigt bei den Schwangeren auf das Doppelte, so dass der empfohlene Tagesbedarf bei 0,6 mg liegt.

Da aber eine flächendeckende, regelmässige Einnahme von Folsäurenpräparaten durch die Bevölkerung auch mit grossem finanziellen Aufwand und Aufklärungsarbeit kaum zu erreichen ist, wird heute mehr und mehr eine Anreicherung von Nahrungsmitteln mit Folsäure ins Auge gefasst. In den USA wurde ein mit Folsäure angereichertes Brotmehl schon offiziell eingeführt. In der Schweiz wird dies noch wenig angewendet.

http://www.folsaeure.ch

Schwangerschaft und Ernährung
Der Bedarf an Nahrungsenergie in der Schwangerschaft wird häufig überschätzt. Er ist abhängig von vielen Faktoren, wie dem Gewicht vor der Schwangerschaft, der körperlichen Aktivität und dem Stadium der Schwangerschaft. In den ersten Schwangerschaftswochen ist der Bedarf an Nahrungsenergie nahezu unverändert. Ab dem vierten Monat wird eine um 200 bis 300 Kilokalorien erhöhte Energieaufnahme mit der Nahrung empfohlen.

Die Ernährung sollte einen hohen Anteil an Vollkornprodukten, Kartoffeln, Gemüse und Hülsenfrüchte enthalten. Diese vermeiden Blutzuckerschwankungen und die dadurch verursachten Heisshungerattacken. Die übliche Gewohnheit, nur drei Mahlzeiten am Tag einzunehmen, eignet sich nicht für Schwangere. Sie sollten lieber weniger pro Mahlzeit und dafür häufiger essen.

Ansonsten soll auf eine ausgeglichene, vitamin- und mineralstoffreiche Kost geachtet werden und je nach Bedarf soll ein Vitaminpräparat eingenommen werden, das sicher Eisen, Vitamin B12 und Folsäure in genügend hohen Dosen enthält.

Vegetarierinnen sollten auf eine ausreichende Zufuhr von Milchprodukten achten und bei Bedarf einen Vitaminsupplement mit Vitamin B12 und Eisen einnehmen.

Alter und Ernährung
Viele physiologische Veränderungen im Alter haben direkte Auswirkungen auf die Nährstoffaufnahme.

Physiologie

Der ganze Grundumsatz ist reduziert. Geschmacks- und Geruchsempfindung sind im Alter reduziert, daher neigt man dazu die Gerichte zu übersalzen.

Das Durstgefühl lässt nach und viele Betagte leiden unter Appetitlosigkeit. Letztere kann durch Krankheiten, Vitaminmangel oder durch Medikamente (Antikoagulantien, Cholesterinsenker, Antirheumatika, Diuretika) verursacht werden.

Zahn- oder Gebissprobleme
Bei Zahn- oder Gebissproblemen wird sehr rasch auf eine breiige Kost gegriffen, die in der Regel viel zu fett, faserstoff- und vitaminarm ist.

Soziales Umfeld
Die Vereinsamung trägt ebenfalls zu einer unausgeglichenen Ernährung bei, da die Motivation fehlt, für sich alleine zu kochen.

Wichtig ist eine vollwertige Ernährung, die alle Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthält.

Bei guter Gesundheit ist es unerlässlich, sich 2-3 mal pro Woche 30 Minuten so aktiv zu bewegen, dass sich die Pulsfrequenz leicht erhöht. Man soll dabei aber nicht ausser Atem kommen. Sportliche Aktivität beugt gegen Übergewicht und den damit verbundenen Krankheiten vor, erhält die Beweglichkeit, fördert die Reaktionsfähigkeit und steigert Ausdauerr und Belastbarkeit. Die Bewegung fördert zudem den Aufbau des Knochens.

Durch ein gezieltes Kraftraining kann die Muskulatur erhalten bleiben oder sogar erhöht werden.

Laut neuesten Studien ist der optimale Body Mass Index im Alter recht hoch. Bei den Männern liegt er bei 25,8 (entspricht z.B. einer Körpergrösse von 173 cm bei einem Gewicht von 78 kg) und bei den Frauen bei 29,6 (entspricht z. B. einer Körpergrösse von 163 cm bei einem Gewicht von 78 kg). Bei älteren Personen ist deshalb eine Gewichtsabnahme nur dann sinnvoll, wenn relevante Auswirkungen des Übergewichtes auf die Gesundheit vorhanden sind (z.B. ein Diabetes, erhöhte Blutfettwerte, Rücken- bzw.Hüft- und Kniebeschwerden).

Osteoporose und Ernährung
Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung des älteren Menschen. Es besteht ein Ungleichgewicht zwischen den knochenaufbauenden und -abbauenden Zellen, wobei die knochenabbauenden Zellen vermehrt tätig sind. Der Knochen wird poröser und bricht viel schneller. Ausserdem kommt es zu chronischen Rückenschmerzen und Verkrümmung der Wirbelsäule. Bis vor kurzem wurde die Osteoporose zu den typischen Frauenkrankheiten gezählt, doch die Männer scheinen von dieser Krankheit nicht verschont zu sein. Bei Ihnen spielen die Hormone weniger eine Rolle als viel mehr ein ungeeigneter Lebenswandel mit wenig Bewegung, unausgewogener Ernährung, zuviel Tabak und Alkohol.

3 Portionen Milchprodukte täglich (z.B.: 1 Glas Milch, 1 Joghurt und ein Stück Käse) und genug Bewegung reichen schon aus, den Knochen zu stärken. Am besten sollte ein calciumreiches Mineralwasser getrunken werden und mit Kaffee, Tee und Cola sollte man Mass halten.

Der tägliche Bedarf an Calcium

Kinder

800-1200mg

Heranwachsende und Jugendliche

1200-1500mg

Erwachsene

1000mg

Schwangere und stillende Mütter

1200-1500mg

Frauen nach den Wechseljahren (ohne Östrogene)

1500mg

Erwachsene > 65 Jahre

1500mg

Gicht und Ernährung
Gicht ist eine Stoffwechselkrankheit, die durch eine Erhöhung der Harnsäurekonzentration im Blut verursacht wird. Harnsäure entsteht als Endprodukt beim Abbau der sogenannten Purine im Stoffwechsel des Menschen. Die Harnsäure wird über die Niere ausgeschieden.

Purine sind Eiweissabbauprodukte und wichtige Bestandteile der Erbsubstanz in der Zelle. Purine werden nicht nur im Körper selber hergestellt, sondern können mit der Nahrung aufgenommen werden.

Durch Ablagerung der überschüssigen Harnsäure als Kristalle in den Gelenken entsteht eine schmerzhafte Entzündung. Das Gelenk ist geschwollen und stark gerötet. Die Gichtanfall kann zur Zerstörung von Knorpel und Knochen führen und so zu Funktionsstörungen in den Gelenken.

Die Risikofaktoren sind, neben der genetischen Prädisposition, reichhaltiges Essen, Übergewicht, Unbeweglichkeit und Alkoholmissbrauch.

Zur Behandlung der Gicht gehören neben Medikamenten, die die Bildung von Harnsäuren hemmen oder deren Ausscheidung fördern, Bewegung und eine purinarme Diät.

In der folgenden Tabelle sind purinreiche Nahrungsmittel aufgelistet, die nicht oder nur in kleinen Mengen verzehrt werden dürfen.

Verboten

Wenig

Bier

Geflügel

Alkohol

Schinken

Sardellen

Lachs

Ölsardinen

Wild

Innereien

Kümmel

Hummer

Mohn

Muscheln

Hülsenfrüchte

Hering

Pilze

Geräucherter Fisch

Gegrillete Geflügelhaut

Weitere Tipps
Verwenden Sie anstatt Fleisch als Eiweissquelle Milch und Milchprodukte, da diese keine Purine enthalten.

Verwenden Sie eher Gemüsebouillon als Fleischbouillon, da Fleischbouillon sehr purinreich ist.

Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens 2 Liter pro Tag), da so Harnsäure leichter ausgeschwemmt werden kann.

Mehr Information zur Gicht und feine Rezepte finden Sie im Buch „Gicht im Griff“. Das Buch ist in unserer Apotheke erhältlich.

Krebs und Ernährung
Ernährungsgewohnheiten sind zu 20 – 40 % an der Entstehung von Krebserkrankungen beteiligt (Rauchen: 25 – 30%).

Gepökelte, fritierte und kochsalzreiche Speisen erhöhen das Risiko des Magenkrebses. In Japan und in den Entwicklungsländern, wo der Gehalt an Pflanzenfasern in der Nahrung gross ist, der Fettgehalt jedoch gering, kommt Dickdarmkrebs seltener vor als in den Industrieländern, wo viele tierische, fettreiche und faserarme Produkte konsumiert werden.

Wer viel Gemüse und Früchte isst und die Fettzufuhr reduziert, kann sein Krebsrisiko also senken.

Als Schutzstoffe werden das β-Carotin und die Vitamine C und E genannt. Diese Antioxidantien fangen freie Radikale auf, die durch Zigarettenrauch, Ozon, Sonnenstrahlen und andere Umweltgifte entstehen. Treten die freie Radikale mit der Erbsubstanz der Zelle in Kontakt, können sich Krebszellen entwickeln.

Protektive Wirkungen zeigen ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe im Gemüse. Jede Pflanze besitzt ein grosses Spektrum von diesen, welche unterschiedliche Aufgaben haben. Vor allem der Broccoli, Weiss-und Rotkohl aber auch Kresse, Radiesli, Rosenkohl, Senf, Kohlrabi und Blumenkohl sind reich an sekundären Pflanzenstoffen, die beim regelmässigen Verzehr vor Krebs schützen.

Nicht zu vergessen sind die Nahrungsfasern und Ballaststoffe in den pflanzlichen Lebensmitteln. Diese haben eine positive Wirkung auf die Verdauung und fördern die Vermehrung günstiger Darmbakterien. Die Nahrungsfasern verkürzen die Zeit, die die Nahrung bis zum Stuhlgang im Körper verbringt und gibt so den kanzerogenen Stoffen weniger Gelegenheit, die Darmzellen anzugreifen.

Body Mass Index
Die Fachleute bezeichnen mit Übergewicht ein durch zuviel Fettgewebe erhöhtes Körpergewicht.

Die beste Methode, das Normalgewicht zu bestimmen, ist der Body Mass Index (BMI). Durch den Einbezug der Körpergrösse wird diese Art der Gewichtsbestimmung dem individuellen Körperbau gerechter. Der BMI-Wert wird als Quotient aus Körpergewicht (kg) und Körpergrösse (m) im Quadrat bestimmt.

Body Mass Index (BMI)

Übergewicht und Ernährung
Übergewicht steht direkt im Zusammenhang mit Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Gicht oder Hyperlipidämie.

Durch gezielte Verhaltensänderungen in der Ernährung kann das Gewicht in gesunder Weise reduziert werden.

Wunderdiäten
Lassen Sie die Finger weg von Wunderdiäten, die in einschlägigen Zeitschrifteninseraten oder Prospekten angepriesen werden. Versprochen wird mit Hilfe von eindrücklichen Vor- und Nachher-Bildern eine massive Gewichtsreduktion ohne Essverhaltensänderungen oder sportliche Aktivitäten. Verloren geht dabei lediglich das Geld und der Frust bleibt zurück.

Dringend abzuraten sind ebenfalls „Blitz-oder Crashdiäten“. Dabei wird in kurzer Zeit viel Gewicht verloren. Dieses besteht aber zum grössten Teil aus Wasser. Durch die einseitige Nahrungsmittelauswahl und die niedrige Kalorienzufuhr, ist es unmöglich, die Diät über längere Zeit durchzuhalten. Sobald man aufgehört hat, steigt das Gewicht wieder an oder geht über das vorherige sogar hinaus. Dieser sogenannte Jojo-Effekt, bedingt durch häufiges Diäthalten, ist für die Gesundheit sehr schädlich.

Wir in der Apotheke zum Pilgerbrunnen beraten Sie gerne. Mit Hilfe einer neuen Broschüre der Schweizerischen Vereinigung für Ernährung können wir Sie über die Vor- und Nachteile, empfehlenswerte oder dringend abzuratende Diätformen aufklären.

Links
http://www.e-nutrition.ch (mit Passwortschutz)
http://www.sve.org
http://www.forum-ernaehrung.at
http://www.folsäure.ch

Literatur
B. Läppen, J. Laimbacher: Schlankheitsdiäten, so wählen Sie richtig
Patienteninformationen, Knoll: Adipositas
Wander: Gewusst wie!
H. Bender: Ernährung, Gesund mit Messer und Gabel
X-Line: Das Fett-Sparbuch, Tipps und Tricks, wie das Fettsparen Spass macht
SVE: Die 10 goldenen Regeln der gesunden Ernährung
SVE: Nährwerttabellen
H. Gebler: Gicht im Griff
Mepha Pharma: Gewicht und Ernährung
Diverse Gratisbroschüren zu diesen Themen erhalten Sie in der Apotheke zum Pilgerbrunnen, Zürich

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Scheuerhof

Posted by weisflog - August 13, 2007

Produkte aus integrierter Produktion

Susanne
und Andi Weisflog
Obstbau in Urdorf
Scheuerhof
8902 Urdorf
Telefon: +41 44 734 06 23
Email:susanne[at]weisflog.ch

Der Plan von Urdorf:

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Dr. Weisflog Consulting AG

Posted by weisflog - August 13, 2007

Im pharmazeutischen Bereich beraten wir Sie bei Fragen wie:

  • Möchten Sie Ihre Apotheke mit dem QMS-Label auszeichnen?
  • Möchten Sie mehr über pharmaceutical care wissen?
  • Machen Sie das Richtige (Strategie)? Tun Sie diese Dinge richtig (Organisation)?
  • Brauchen Sie vorübergehend Ersatz oder Verstärkung für Ihre/n Chef-Apotheker/-in?
  • Möchten Sie Ihre interne Weiterbildung ausbauen?
  • Möchten Sie mehr über Arzneipflanzen wissen oder einen Kräutergarten anlegen?

Im agronomischen Bereich beraten wir Sie bei Fragen wie:

  • Benötigen Sie Know How über Pferdehaltung und Pferdepension?
  • Möchten Sie den Verkauf ab Hof effizienter gestalten?
  • Möchten Sie mehr über IP (Intergrierte Produktion) wissen?
  • Brauchen Sie Rat beim Anpflanzen von Obstbäumen (Aepfel, Kirschen, Zwetschgen etc.)
  • Sind Ihre Obstbäume oder Sträucher schon geschnitten?

Sprechen Sie mit uns!
Wir verfügen über reiche Erfahrung sowohl auf dem Gebiet der Pharmazie als auch auf dem Gebiet des Obstbaus. Sie erhalten bodenständige Lösungsvorschläge und bei Bedarf Mithilfe bzw. Projektleitung bei der Umsetzung.

Dr. Weisflog Consulting AG
Scheuerhof, 8902 Urdorf
Telefon: +41 44 734 06 23
Email: andi[at]weisflog.ch

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Moschtziit

Posted by weisflog - August 13, 2007

Nirgends auf der Welt ist der Apfelsaft beliebter als in der Schweiz!
Prächtige Obstbäume erfreuen im Frühling mit einer malerischen Blütenpracht, der sogenannten „Bluescht“, Auge und Herz der Spaziergänger. Diese Obstbäume spielen aber auch eine wichtige oekologische Rolle: Unzählige z.T. vom Aussterben bedrohte Vogelarten finden darin lebensnotwendige Nistplätze.

Apfelbäume sind also nicht nur Teil unseres Lebens. Kein Wunder, haben wir den Saft aus Aepfeln in unser Herz geschlossen und geben diesem echten Schweizer Produkt unzählige Namen. Einen Apfelsaft bestellen wir unter anderem als „Süessmoscht„, „Paradies-Saft“ oder als „Coci-National„.

So oder so, Apfelsaft ist 100 % reiner Frachtsaft und schenkt köstlich-schmeckende Energie. Denn es heisst nicht umsonst: „Volle Kraft im Apfelsaft“

1 dl Apfelsaft enthält übrigens
0.05 g Eiweiss
Kein Fett!
11 g Kohlenhydrate
250 mg Mineralstoffe
Vitamine B1, B2, B6, C
197 Joule (47 Kalorien)

Dazu auch interessante Links
zu www.swissfruit.ch
und www.suessmost.ch

Susanne und Andi Weisflog
„der IP-Hofladen für Aepfel, Früchte, Eier usw.“
Scheuerhof
8902 Urdorf

Telefon: 01 734.06.23
Sie können uns Ihre Bestellung auch per Email
senden!

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Integrierte Produktion (IP) im Obstbau

Posted by weisflog - August 13, 2007

Äpfel, Pfirsiche, Birnen und Weintrauben
Paul Cézanne, 1880
Eremitage, St. Petersburg

Integrieren = Teile zu einem Ganzen zusammenfügen

Durch das Zusammenfügen verschiedener Massnahmen wird im Baum ein physiologisches Gleichgewicht geschaffen:

Zu berücksichtigen sind:

  • Baumschnitt
  • Blütenansatz
  • Schädlinge, aber auch
  • Nützlinge

wie zum Beispiel die Grüne Florfliege (oder das Gemeine Goldauge)

(das Insekt des Jahres 1999, ein „Terminator“ von ganzen Blattlauskolonien)

Anforderungen Massnahmen
Minimaler Herbizideinsatz Baumrinde auf Baumstreifen ausbringen
Optimale Düngung Bodenproben – Düngeplan
Mulchen bringt Stickstoff (N)
Beobachten Schädlinge auszählen Temperatur/Regenmenge registrieren
Pflanzenschutz Einsatz nach Bedarf (Regenmenge/Schadenschwelle der Schädlinge)
Zusammenarbeit mit Forschungsanstalt
z.B. IP-SUISSE, 3052 Zollikofen
Sortenwahl Resistente Sorten

Wenn Sie Fragen haben, wir stehen zur Verfügung unter:

Email: susanne[at]weisflog.ch
Telefon:+41 44 734 0 623
Siehe auch www.suissegarantie.ch

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